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Kommentar: Maas will Mehrfach-Ehen die Anerkennung verweigern

Am 14.06.2016 veröffentlichte „zeit.de“ den Artikel mit dem Titel: Maas will Mehrfach-Ehen die Anerkennung verweigern

Polygamie ist in Deutschland zwar verboten. In der Praxis können polygame Familienverhältnisse bei muslimischen Migranten aber anerkannt werden. Das soll sich nun ändern. [Mehr lesen]

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Kommentar von Realität-Islam

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will islamischen Mehrfach-Ehen in Deutschland grundsätzlich die Anerkennung verweigern. “Niemand, der zu uns kommt, hat das Recht, seine kulturelle Verwurzelung oder seinen religiösen Glauben über unsere Gesetze zu stellen”.

Genanntes Zitat erweckt den Eindruck, als ob die Muslime in Deutschland systematisch versuchen würden, die Regeln des Islam über die hiesige Ordnung zu stellen. An dieser Stelle muss festgehalten werden, aus welchem Anlass sich Herr Maas überhaupt genötigt fühlt, die legislative Souveränität so rabiat vor den angeblichen Angriffen muslimischer Einwanderer verteidigen zu müssen?

Der Stein des Anstoßes ist das scheinbare Massenphänomen der muslimischen Polygamie. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Mehrheit der Muslime in Familienmodellen mit mehr als einer Ehefrau leben würden, welche Konsequenzen hätte dies für Deutschland? Maas stellt klar, dass es keine Sonderregelungen diesbezüglich geben darf. Im Sinne der standesamtlichen Anerkennung einer Ehe ist das durchaus relevant und diskutabel. Doch was spricht gesetzlich dagegen, Bett und Tisch mit mehr als einer Person zu teilen?

Während eine „Ménage à trois“ hierzulande als erstrebenswerte Verwirklichung der sogenannten „sexuellen Revolution“ gilt und die gesellschaftliche Realität zeigt, dass der deutsche Durchschnittsbürger  zwischen 6 und 15 verschiedene Geschlechtspartner aufsucht (vgl. Statista.com) und es nicht ungewöhnlich ist, wenn eine Frau Kinder von verschiedenen Vätern bekommt, wird ein (mögliches) islamisches Familienmodell hingegen tabuisiert.

Die totale Willkür des Zusammenlebens der Geschlechter ist also mit dem geltenden Recht vereinbar, eine selbstverpflichtete Einhaltung der Scharia in diesen Angelegenheiten jedoch plötzlich ein Problem. Während die willkürliche Zusammenkunft der Geschlechter den Gesetzgeber vor keinerlei Schwierigkeiten zu stellen scheint, bringt das islamische Modell plötzlich Probleme mit sich. Das schon beinah klassische Bild des lüsternen, polygamen Orientalen, der nur Probleme mit sich bringt, sobald er europäischen Boden betritt, erblüht durch Maas in neuen Farben.

Da haben Sie ganze Arbeit geleistet, Herr Bundesjustizminister!

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